Andi Merz

Liestal/Gelterkinden

Gesundheitscoach

Ich tu es. Für mich.

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Aktuelles

Zuviel Insulin im Blut

Fett bleibt im Depot blockiert

Essen wir zuviele Kohlenhydrate (Glucose), wird mehr Insulin produziert. Das Insulin transportiert die Glucose in die Leber. Dort wird Glycogen hergestellt (Speicherform von Glucose). Sind unsere Glycogenspeicher voll, wird die Glucose in Fett umgewandelt und in den Zellen gespeichert. Insulin verhindert aber gleichzeitig, dass das Fett wieder abgebaut werden kann.

Metabolisches Syndrom

Die neue Grösse

Das metabolische Syndrom wird Anhand von 5 Kriterien definiert. Wenn 3 der 5 Kriterien zutreffen, so erhöht sich das Risiko für eine Herz- und Blutkreislaufstörung mit tödlichem Ausgang um bis zu 4 x, gegenüber einer Person ohne diese Faktoren. Wenn die beiden Kriterien Bauchumfang und Bluthochdruck zutreffen, so ist aber schon Handlungsbedarf angesagt.

Kriterium
Mann
Frau
Bauchumfang
> 94 cm
> 80 cm
Blutdruck
> 130/85 mm Hg
> 130/85 mm Hg
Plasmatriglyceride
> 150 mg/dl Blut
> 150 mg/dl Blut
HDL-Cholesterin
> 40 mg/dl Blut
> 50 mg/dl Blut
Nüchternglucose
> 100 mg/dl Blut
> 100 mg/dl Blut

Metabolisches Syndrom

Kriterien

Gengerecht und Artgerecht

Gute Proteinquelle für mich

Unter Gen- und Artgerecht verstehen wir, dass ein Tier so gefüttert und gehalten wird, wie es von der Natur gedacht wäre.

Eine Kuh frisst Gras, Heu und kann sich frei bewegen.

Eine Fütterung mit Kraftfutter (Getreide) ist nicht in diesem Sinne.

Fleisch von gengerecht gefütterten und artgerecht gehaltenen Tieren hat eine ganz andere Qualität, als wir das gewohnt sind.

Fette

Unverzichtbar, die Qualität muss stimmen

Aufgaben

- Baustoff

 - Zellwände (Fluidität)

 - Hormonproduktion, Steroide,

     Vitamine, Gallensäure

 - Isolation (Temperatur)

 - Dämpfung (Stürze)

- Brennstoff (Enerige)

 - Aerober Stoffwechsel

Ungesättigte Fette

Für meinem Körper unverzichtbar

Diese Fettart (heisst auch „gutes Fett“) kommt in verschiedenen Pflanzen und in Fleisch/Meerestieren, wenn diese Gengerecht Gefüttert werden, vor. Zu dieser Gruppe zählen, unter anderem, die Gruppe der Ω-Omega-Fettsäuren. Diese sind für uns essentiel, da diese Fette nicht von unserem Körper selber hergestellt werden können.

Gesättigte Fette

Möglichst vermindern

Diese Fettart (heisst auch „schlechtes Fett“) kommt im Fleisch, wenn diese nicht Gengerecht Gefüttert werden, in grösseren Mengen vor. Auch in allen Käsearten sind diese Fette vorhanden. Zuviel dieser Fettart bewirkt, dass unsere Zellen „Steiff“ werden. Die Beweglichkeit der Zellen wird dadurch eingeschränkt!

Insulin

In erster Linie ein Wachstumshormon

Insulin ist der einzige Stoff in unserem Körper, der in der Lage ist Zucker (Kohlenhydrate) aus der Blutbahn  in die Leber zu transportieren. Das deutet darauf hin, dass wir evolutionär gesehen, nicht die Menge an Zucker konsumiert haben, wie dies heute der Fall ist. Auch lässt sich nachweisen, dass seit der Mensch so viel Zucker konsumiert, wir immer grösser werden. Auch die Geschlechtsreife von Frauen ist heute um ein vielfaches früher!

Kohlenhydrate

Nichts anderes als Zucker

Sind wichtig für uns. Wir brauchen sie für

- im Nierenmark

- in der Muskulatur

- in den Erythrozythen(rote

  Blutkörperchen)

- im zentralen Nervensystem (Gehirn)

- Immunsystem in Ruhe

- aufrechterhaltung von Fettzellen

Entscheidend ist die Menge und die Herkunft!

Kohlenhydrate

Wo sind diese enthalten?

Kohlenhydrate finden wir in folgenden Nahrungsmittelgruppen

Hohe glykämische Ladung

- Alles aus Getreide wie

   - Brot

   - Pasta

   - Reis

   - Soja

   - Mais

Niedrige Glykämische Ladung

- Früchte

- Gemüse

Glykämische Ladung

Ein wichtiger Indikator im Thema Kohlenhydrate

Der GL sagt aus wie ein Nahrungsmittel unseren Blutzuckerspiegel beeinflusst. Ideal sind Produkte mit einem niedrigen GL, da diese uns langanhalten satt machen. Nahrungsmittel mit einer hohen GL führen zu einer Achterbahn des Blutzuckerspiegels. Erst haben wir eine Überzuckerung und danach eine Unterzuckerung. Dies wiederum führt zu einem starken Verlangen nach Essbarem.

Unsere Gene

Unsere Lebensweise und unser Nahrungsangebot entsprechen nicht unserer biologischen Realität.

Wir haben uns über Jahrmillionen zu dem entwickelt was wir heute sind. Das Nahrungsangebot in der Natur hat uns immer mit dem notwendigen versorgt. Sonst wären wir wohl ausgestorben!

Unter dieser Prämisse ergeben sich spannende Ansätze in der Diskussion zum Thema Ernährung.